In Ölgesellschaften investieren
Mit dem Kauf von Ölaktien investieren Sie in führende Energieunternehmen, ohne physisches Öl oder Terminkontrakte kaufen zu müssen.
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Ölaktien: Video-Anleitung
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Mit dem Kauf von Ölaktien investieren Sie in börsennotierte Unternehmen, die in den Bereichen Exploration, Förderung, Raffination oder Energievertrieb tätig sind. Ölaktien bieten eine indirekte Möglichkeit, am Ölmarkt zu partizipieren. Anstatt Öl-Fässer oder Terminkontrakte zu kaufen, erwirbt der Anleger Anteile an einem börsennotierten Unternehmen. Zu den bekanntesten Unternehmen gehören TotalEnergies, Shell, ExxonMobil, Chevron und BP. Bevor Sie investieren, sollten Sie jedoch verstehen, wie man Ölaktien kauft, welche Kriterien verglichen werden sollten und warum ihr Kurs nicht ausschließlich vom Ölpreis abhängt.
Das Wichtigste zum Kauf von Ölaktien
- Eine Ölaktie repräsentiert einen Anteil an einem Unternehmen aus der Öl- und Gasbranche.
- Der Kauf erfolgt in der Regel über ein Wertpapierdepot oder eine Investmentplattform.
- Zu den bekanntesten Ölunternehmen gehören TotalEnergies, Shell, ExxonMobil, Chevron und BP.
- Der Ölpreis beeinflusst ihre Geschäftsentwicklung, aber auch Gewinne, Kosten, Schulden und Investitionen spielen eine wichtige Rolle.
- Einige Ölgesellschaften zahlen Dividenden, deren Fortbestand oder Erhöhung jedoch nicht garantiert ist.
- Investitionen in Aktien sind mit dem Risiko eines Kapitalverlusts verbunden.
Eine Ölaktie ist ein Eigentumsanteil an einem börsennotierten Unternehmen. Mit dem Kauf einer Aktie werden Sie Aktionär des Unternehmens und profitieren von dessen wirtschaftlicher Entwicklung. Der Wert Ihrer Investition hängt anschließend von der Kursentwicklung der Aktie an den Finanzmärkten ab.
Entgegen einer weit verbreiteten Annahme bedeutet der Kauf einer Ölaktie nicht, dass Sie Öl kaufen. Sie investieren vielmehr in ein Unternehmen, dessen Geschäftstätigkeit mit dem Energiesektor verbunden ist.
Diese Unternehmen können in verschiedenen Bereichen tätig sein:
Einige Unternehmen, wie die großen internationalen Ölkonzerne, sind in mehreren dieser Bereiche tätig, während andere sich auf einen einzigen Geschäftsbereich spezialisiert haben.
Der Ölpreis beeinflusst in der Regel die Ergebnisse der Unternehmen, erklärt jedoch nicht allein die Entwicklung ihrer Aktienkurse.
Investoren analysieren außerdem:
💡 Wichtig zu wissen
Mit dem Kauf einer Ölaktie investieren Sie in ein Unternehmen der Energiebranche und nicht direkt in Ölfässer. Der Ölpreis bleibt zwar ein wichtiger Einflussfaktor, doch auch die finanzielle Entwicklung und die Unternehmensstrategie spielen eine entscheidende Rolle für den Börsenkurs.
Der Kauf von Ölaktien ist heute für die meisten Anleger über Investmentplattformen und Online-Broker problemlos möglich. Bevor Sie Aktionär eines Unternehmens wie Shell, TotalEnergies, ExxonMobil, Chevron oder BP werden, sollten Sie jedoch die einzelnen Schritte des Kaufprozesses verstehen. Von der Wahl des Depots bis zur Analyse des Unternehmens kann jede Entscheidung Ihre Investition beeinflussen. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Schritte für den Kauf von Ölaktien.
Der erste Schritt besteht darin, das passende Konto für den Aktienkauf auszuwählen. Ein Wertpapierdepot bietet Zugang zu zahlreichen Börsenplätzen und ermöglicht in der Regel den Kauf von deutschen, europäischen, britischen und US-amerikanischen Aktien. Vor der Eröffnung sollten Sie die verfügbaren Märkte, Gebühren und Konditionen des Anbieters vergleichen.
Ölaktien werden über eine Bank, einen Online-Broker oder eine Investmentplattform gekauft. Prüfen Sie vor der Kontoeröffnung die Regulierung des Anbieters, die verfügbaren Börsenplätze, Ordergebühren, Währungsumrechnungsgebühren, Depotkosten sowie mögliche Inaktivitätsgebühren.
Eine Aktie kann über den Unternehmensnamen, das Börsenkürzel oder die ISIN gefunden werden. Achten Sie außerdem auf den Börsenplatz und die Handelswährung. Dasselbe Unternehmen kann an mehreren Börsen oder in unterschiedlichen Handelsformen verfügbar sein.
Bevor Sie eine Ölaktie kaufen, sollten Sie Umsatz, Gewinn, Verschuldung, Cashflow und geplante Investitionen analysieren. Auch die Entwicklung der Dividende kann ein wichtiger Indikator sein. Frühere Ausschüttungen sind jedoch keine Garantie für zukünftige Dividenden.
Nachdem Sie den Anlagebetrag festgelegt haben, können Sie eine Market-Order oder eine Limit-Order platzieren. Eine Market-Order wird zum aktuell verfügbaren Marktpreis ausgeführt, während eine Limit-Order einen maximalen Kaufpreis festlegt. Auch bei liquiden Aktien sollten Sie vor der Bestätigung den Preis und die Gebühren sorgfältig überprüfen.
Nach dem Kauf Ihrer Ölaktien sollten Sie Quartalszahlen, Dividendenausschüttungen, Investitionsprojekte sowie die Entwicklung des Energiemarktes verfolgen. Überprüfen Sie regelmäßig, ob das Unternehmen weiterhin zu Ihren Anlagezielen und Ihrer persönlichen Risikobereitschaft passt.
Viele Anleger interessieren sich für die größten börsennotierten Ölunternehmen. Zu den bekanntesten Konzernen gehören Shell, TotalEnergies, ExxonMobil, Chevron und BP. Diese internationalen Ölkonzerne sind entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Energiebranche tätig.
Daneben gibt es spezialisierte Förderunternehmen, Raffinerien, Ölfelddienstleister sowie Pipelinebetreiber. Ihre Entwicklung kann unterschiedlich stark vom Ölpreis abhängen. Unternehmen, die sich hauptsächlich auf die Förderung konzentrieren, reagieren oft stärker auf den Ölpreis als breit diversifizierte Konzerne mit Aktivitäten in Raffination, Erdgas, Strom oder erneuerbaren Energien.
Die beste Ölaktie gibt es nicht. Welche Aktie geeignet ist, hängt unter anderem von der finanziellen Stabilität des Unternehmens, seiner geografischen Ausrichtung, dem Diversifizierungsgrad, der Dividendenpolitik und Ihrer persönlichen Risikobereitschaft ab.
Nicht alle Ölunternehmen bieten das gleiche Renditepotenzial oder das gleiche Risikoprofil. Vor dem Kauf einer Aktie sollten Sie verschiedene finanzielle und operative Kennzahlen vergleichen, um die Stabilität des Unternehmens und seine Fähigkeit zur langfristigen Gewinnerzielung zu beurteilen.
📋 Die wichtigsten Auswahlkriterien:
Analysieren Sie zunächst die Haupttätigkeit des Unternehmens. Nicht alle Ölunternehmen sind in denselben Bereichen der Wertschöpfungskette aktiv.
Ein integrierter Konzern wie Shell oder TotalEnergies ist in der Regel breiter diversifiziert als ein reiner Förderkonzern.
Ein profitables Unternehmen ist häufig besser auf Schwankungen des Ölmarktes vorbereitet.
Die Reserven geben an, welche Mengen an Öl und Gas ein Unternehmen wirtschaftlich noch fördern kann.
Große Reserven können auf eine langfristig stabile Geschäftsentwicklung hindeuten.
Nicht alle Ölunternehmen fördern Öl zu denselben Kosten.
Unternehmen, die auch bei niedrigen Ölpreisen profitabel bleiben, gelten häufig als widerstandsfähiger.
Die Ölindustrie erfordert hohe Investitionen. Eine hohe Verschuldung kann die Ergebnisse belasten, wenn die Einnahmen zurückgehen.
Viele Ölunternehmen schütten einen Teil ihrer Gewinne in Form von Dividenden an ihre Aktionäre aus.
Eine hohe Dividendenrendite kann attraktiv sein, sollte jedoch durch die finanzielle Situation des Unternehmens gedeckt sein.
Große Ölkonzerne investieren heute in verschiedene Geschäftsbereiche, um sich auf die Zukunft vorzubereiten.
Die Unternehmensstrategie kann die langfristigen Wachstumsaussichten und die Bewertung an der Börse maßgeblich beeinflussen.
✅ Checkliste vor dem Kauf
- Ist das Unternehmen profitabel?
- Verfügt es über bedeutende Öl- und Gasreserven?
- Sind die Förderkosten wettbewerbsfähig?
- Ist die Verschuldung unter Kontrolle?
- Zahlt das Unternehmen eine nachhaltige Dividende?
- Verfügt es über eine klare Strategie für die kommenden Jahre?
- Ist das Geschäftsmodell ausreichend diversifiziert?
Der Preis für Brent- und WTI-Rohöl beeinflusst in der Regel die Einnahmen der Ölproduzenten. Steigende Ölpreise können die Gewinnmargen verbessern, während dauerhaft niedrige Ölpreise die Rentabilität bestimmter Projekte verringern können. Dieser Zusammenhang ist jedoch weder automatisch noch bei allen Unternehmen gleich.
Der Kurs einer Ölaktie hängt außerdem von der weltweiten Angebots- und Nachfragesituation, den Entscheidungen der OPEC+, dem Wirtschaftswachstum, den Ölreserven, geopolitischen Spannungen, Sanktionen und Wechselkursen ab. Auch unternehmensspezifische Ereignisse wie kostspielige Übernahmen, Industrieunfälle, steigende Produktionskosten oder enttäuschende Geschäftszahlen können den Aktienkurs belasten – selbst wenn der Ölpreis steigt.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in den Ölsektor zu investieren. Der Kauf von Ölaktien, die Investition in einen ETF oder das Trading mit CFDs verfolgen unterschiedliche Ziele. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Unterschiede.
Wenn Sie eine Ölaktie kaufen, werden Sie Aktionär eines börsennotierten Unternehmens. Ihre Investition hängt in erster Linie von der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens ab, auch wenn der Ölpreis häufig einen Einfluss auf dessen Geschäft hat.
Die wichtigsten Vorteile:
Die wichtigsten Nachteile:
Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Fonds, mit dem Sie mit einer einzigen Investition in mehrere Unternehmen investieren können. Manche ETFs enthalten ausschließlich Ölunternehmen, während andere die Entwicklung des Ölpreises über Terminkontrakte nachbilden.
Die wichtigsten Vorteile:
Die wichtigsten Nachteile:
CFDs (Contracts for Difference) ermöglichen es, auf steigende oder fallende Ölpreise beziehungsweise auf die Kursentwicklung einer Ölaktie zu spekulieren, ohne den Basiswert tatsächlich zu besitzen. CFDs werden hauptsächlich für kurzfristige Handelsstrategien genutzt.
Die wichtigsten Merkmale:
Die wichtigsten Risiken:
| 🛢️ Ölaktien | 📊 ETF | 📈 CFD | |
|---|---|---|---|
| Besitz des Vermögenswerts | ✅ Ja | ✅ Ja (Fondsanteile) | ❌ Nein |
| Diversifikation | Gering | Hoch | Keine |
| Dividenden möglich | ✅ Ja | Abhängig vom ETF | ❌ Nein |
| Hebelwirkung | ❌ Nein | ❌ In der Regel nicht | ✅ Ja |
| Hauptziel | Investition | Diversifikation | Trading |
| Anlagehorizont | Langfristig | Mittel- bis langfristig | Kurzfristig |
Ölaktien können starken Kursschwankungen unterliegen. Ein fallender Ölpreis, eine sinkende weltweite Nachfrage oder steigende Förderkosten können die Gewinne der Unternehmen belasten. Darüber hinaus sind Ölgesellschaften politischen, regulatorischen, ökologischen und geografischen Risiken ausgesetzt.
Die Ölindustrie erfordert hohe Investitionen in Projekte, deren Rentabilität sich oft erst nach mehreren Jahren zeigt. Eine schlechte Kapitalallokation kann die Geschäftsergebnisse verschlechtern. Unfälle, Ölkatastrophen, Sanktionen oder Rechtsstreitigkeiten können ebenfalls erhebliche Kosten verursachen.
Darüber hinaus kann die Energiewende die Nachfrage nach fossilen Energieträgern und den Wert von Ölvermögenswerten verändern. Eine Diversifikation des Portfolios kann die Abhängigkeit von einem einzelnen Unternehmen oder Sektor verringern, das Verlustrisiko jedoch niemals vollständig ausschließen.
eToro ist eine Multi-Asset-Plattform, die sowohl Investitionen in Aktien und Kryptowährungen als auch den Handel mit Vermögenswerten in Form von CFDs anbietet.
Bitte beachten Sie, dass CFDs komplexe Instrumente sind und aufgrund ihrer Hebelwirkung ein hohes Risiko auf raschen Kapitalverlust bergen. {etoroCFDrisk}% der Privatanleger verlieren beim Handel mit CFDs mit diesem Anbieter Geld. Sie sollten sich daher sorgfältig überlegen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, Ihr Kapital zu verlieren.
Sie verlieren nie mehr als den in jede Position investierten Betrag.
Diese Mitteilung dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ist nicht als Anlageberatung oder -empfehlung zu verstehen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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Ja. Ölaktien können in der Regel über ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker gekauft werden, sofern der Zugang zum jeweiligen Börsenplatz angeboten wird. Vor dem Kauf sollten Sie die Gebühren, die Handelswährung und gegebenenfalls die Kosten für den Währungsumtausch prüfen.
Viele große Ölunternehmen schütten einen Teil ihrer Gewinne als Dividende an ihre Aktionäre aus. Die Höhe der Dividende kann jedoch je nach Geschäftsergebnis, Verschuldung und den Entscheidungen des Unternehmens reduziert oder ausgesetzt werden.
Nein. Der Ölpreis ist zwar ein wichtiger Einflussfaktor, doch der Kurs einer Ölaktie hängt auch von den Produktionskosten, den Fördermengen, der Verschuldung, den Geschäftsergebnissen, den Investitionsprojekten und den Erwartungen der Anleger ab.